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Mai 2008
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In
dieser Ausgabe: |
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Zu
Ehren der Kartoffel |
Die UNO-Generalversammlung hat 2008
zum Internationalen
Jahr der Kartoffel.
Um die Knolle zu feiern, sind zahlreiche Initiativen in
vielen Ländern der Welt geplant. Joy Durston vom
Slow
Food Convivium Central Victoria ,
wird dazu von Projekten in Australien erzählen.
«Das Internationale
Jahr der Kartoffel! Aber wieso sollte man das internationale
Jahr der Kartoffel feiern? Alle kennen Kartoffeln und
wissen genau, dass es vier Sorten gibt: rote, weiße,
gewaschene und geschälte!
Aber wir, die wir inmitten von Kartoffeln leben (Hauptprodukt
in unserer Region) wissen, dass das noch nicht alles ist.
Und außerdem ist hier bei uns jeder Anlass recht,
um zu feiern!
Also haben wir in ganz Central Victoria landwirtschaftliche
Foren, Begegnungen mit Köchen, Erzeugern, Schulen
und Züchtern organisiert: „geheime Treffen“,
um unser Geflüster über die vielen Kartoffelsorten,
die wir gesehen, angebaut und gegessen haben, weiterzugeben,
Gespräche über die vielen köstlichen Rezepte,
die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, und
Treffen mit Familien, die seit über fünf Generationen
Kartoffeln anbauen und sogar ihre eigenen Sorten besitzen.
Die Idee hat sich schnell verbreitet: Die Schüler
einer Grundschule haben 17 verschiedene Kartoffelsorten
angepflanzt, Gary Thomas hat das Projekt Spudhunter (Kartoffeljäger)
ins Leben gerufen, bei dem Kinder nach versteckten Kartoffeln
graben und dann lernen, sie durch Probieren und mit Hilfe
eines Katalogs zu erkennen. Eine ganze Stadt hat fast
alle Einwohner und Geschäftsleute aufgefordert, drei
Tage nichts anderes zu tun, als Kartoffeln zu kochen,
zu essen, historische Pflanzungen und Erntegeräte
zu besichtigen. Eine andere Stadt hat ein neues Willkommensschild
aufgestellt: eine riesige Kartoffel.
Ein ganzes Jahr feiern! Haben wir ein Glück? Und
da wir auch moderne Bürger sind, erzählen wir
von unseren Festen auf unseremblog».
Joy Durston
Leiter des Slow Food Conviviums Central Victoria,
Australien
admin@slowfoodcentralvictoria.org.au
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Mit
dem Kiko Klub in der Kochschule |
«Ich mag keinen Fisch!»
«Magst du denn Fischstäbchen?»
«Ja, Fischstäbchen mag ich gerne...»
«Und aus was bestehen Fischstäbchen?»
«Äh, aus Fisch!»
So begann das letzte Treffen des Kiko-Klubs, des Kochklubs
für Kinder von 6 bis 12 Jahren, der vom Convivium
Oldenburg
eingerichtet wurde.
Im Kochunterricht, der alle drei Monate stattfindet, werden
meist Saisonprodukte zubereitet (wie Erdbeeren im Sommer
und Kürbis im Herbst), manchmal gibt es aber auch
einen Themenschwerpunkt wie Kartoffeln, Nudeln usw.
Beim letzten Mal war zum Beispiel Fisch an der Reihe.
Die Kinder lernten, wie man Lachs kocht und woran man
frischen Fisch erkennen kann: klare Augen, elastische
Haut, hellrote Kiemen, ein Geruch nach Meer und nicht
nach Fisch. Nachdem der Koch Michael Ditzer den Kindern
ermöglichte, den Fisch bis ins Detail zu untersuchen,
zeigte er ihnen, wie man Fischstäbchen macht: Sie
schnitten die vorbereiteten Lachsfilets in Stücke
und panierten sie mit Mehl, Ei und Semmelbröseln,
um sie dann zu braten. Als Beilage bereiteten sie ein
lustiges buntes Kartoffelpüree mit Karotten und Roter
Beete zu, um schließlich lecker mit Schokoladenmuffins
abzuschließen.
Für September ist Grillen im Wald mit Wildfleisch
und Pilzen geplant.
Für Informationen wenden Sie sich bitte an:
Klaus Ruwisch
Leiter des Conviviums Oldenburg
oldenburg@slowfood.de
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Zum
ersten Mal
Terra Madre Niederlande |
Am 17. und 18. Mai findet in der Abtei
in Middelburg die Eröffnung von Terra
Madre Nederland, Das Treffen von holländischen
und flämischen handwerklichen Kleinerzeugern wird
von Slow Food Nederland organisiert und ist von dem Welttreffen
Terra Madre inspiriert, das alle zwei Jahre in Turin stattfindet.
«Obwohl es in den Niederlanden keine Lebensmittelkultur
gibt, die mit der in Italien vergleichbar wäre, erleben
wir eine Zunahme der Verbraucher, die gute, saubere und
faire Lebensmittel wollen. Slow Food Nederland will diese
Tendenz fördern; das ist der Grund, weshalb wir nach
dem Modell des Turiner Welttreffens auch in Holland Terra
Madre organisieren wollten», erklärte Jan Wolf,
Präsident von Slow Food Nederland.
Das Besondere an Terra Madre Nederland ist das Symposium,
in dem Obstbauern, Käser, Züchter und Fischer
ihre Kenntnisse und Erfahrungen diskutieren und austauschen
können.
Auf der Piazza der lokalen Agrarproduktion und in den
Geschmackstheatern können die Erzeuger dem Publikum
ihre Spezialitäten vorführen. Die Önothek
bietet Weinproben und lokale Biersorten, und ein Kinoprogramm
zeigt eine Auswahl an Filmen im Zeichen der Slow Food-Philosophie.
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Weiß
und grün |
Schon in der Zeit um 300 v.Chr. kannten die Ägypter
die aphrodisischen Eigenschaften und die Heilwirkung von
Spargel. Der Pharao Echnaton und seine Frau Nofretete
nannten den Spargel Ambrosia (das griechische Wort für
Götternahrung).
Nachdem Methoden entdeckt wurden, um die Chlorophyllproduktion
zu hemmen, gibt es heute neben grünem auch weißen
Spargel. Dieser wird von Mitte Mai bis Mitte Juni geerntet.
Das Verfahren dafür lässt sich schwer mechanisieren
und erfordert viel Zeit und intensive Arbeit: Der Spargel
wird geerntet, indem der Arbeiter in die Erde gräbt
und den Spargel in ca. 25 cm Tiefe mit einem speziellen
Messer abschneidet.
Slow Food Linz
widmet den 16. Mai 2008 der Ambrosia mit einem Ausflug
von der Altstadt von Alkoven zu den Anbaugebieten des
Grafen von Ledebur, um bei der Spargelernte zu helfen,
die Unterschiede der verschiedenen Sorten, die Saat- und
Erntemethoden zu entdecken. Um den Besuch abzurunden,
ist ein Verkostungsmenü mit vier Gängen auf
Spargelbasis geplant.
Für Informationen zu dieser Veranstaltung
wenden Sie sich bitte an:
Philipp Braun
Leiter des Conviviums Linz.
slowfood-linz@gmx.at
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Petrini
unterstützt die GVO-Kampagne in Katalonien |
Carlo Petrini hat am 11. Mai an
der 15. BioCultura,
in Barcelona, der wichtigsten spanischen Messe zum biologischen
Anbau, einen Vortrag gehalten. Der Slow Food Präsident
beschrieb die Vereinsphilosophie von den Anfängen
bis heute, richtete die Aufmerksamkeit auf die Frage
des Agrar- und Lebensbereichs, besonders auf die Gefahren,
die mit GVO und dem Verlust der biologischen Vielfalt
verbunden sind, und nahm zusammen mit Josep
Pàmies, Biobauer und Leiter des Slow
Food Conviviums Balaguer .
an dem Treffen “La stevia, la planta que
las multinacionales de los edulcorantes pretenden ocultar”
teil. Bei diesem Anlass hat der spanische Verein
das Manifest zur Unterstützung des Süßkrauts
(Stevia) vorgestellt, einer Pflanze, die ursprünglich
aus Paraguay stammt und über eine Süßkraft
verfügt, die 200mal stärker ist als die von
Zucker, dabei aber kalorienfrei ist. Die Extrakte daraus
werden seit Jahrhunderten von den Eingeborenen Südamerikas
verwendet und sind seltsamerweise in Japan sehr verbreitet.
In den USA sind sie nur in Reformhäusern erhältlich,
während der Verkauf in Europa mit Ausnahme weniger
Staaten nicht zugelassen ist. Der Handel mit der Pflanze
würde der Süßstoffindustrie, die von
den Produzenten von Zucker und anderen synthetischen
Süßstoffen beherrscht wird, schweren Schaden
zufügen.
In Begleitung von Petrini stellte Pàmies auch
die Kampagne Som
lo que sembrem, vor, die eine Volksinitiative für
einen Gesetzesentwurf für ein GVO-freies Katalonien
zum Ziel hat. Spanien war bis zum Beitritt Rumäniens
zur EU das einzige Land, in dem genveränderte Produkte
in breitem Maßstab angebaut werden konnten.
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Ein
Mitglied erzählt
vom Master zum Thema Bier |
Emanuela Daros, Slow Food Mitglied,
erzählt uns von der Erfahrung beim Master of Food
zum Thema Bier, der vom Convivium Ciampino ,
in Italien organisiert wurde.
«Vor ein paar Tagen öffne ich den
Kühlschrank und sehe zwei Flaschen Guinness: “Vielleicht
versuche ich Sonntag mal, Gulasch mit Guinness zu machen”.
Solche Gedanken wären mir bis vor einem Jahr nie
in den Sinn gekommen. Mit 29 Jahren lernte ich bei einer
wunderschönen Irlandreise den Genuss des Biers
kennen. Dann kam Slow Food und mit der Anmeldung zum
Verein 2007 entdeckte ich, dass es die “Master-Kurse”
zu verschiedenen Produktkategorien gibt.
Ich meldete mich zum Master-Kurs Bier an, der in Ciampino
organisiert wird. Er findet in einem sehr gemütlichen
Pub statt, wo ich von der Truppe des lokalen Conviviums
herzlich empfangen wurde. Der Dozent, der passionierte
Kenner Leonardo Di Vincenzo, ein Brauereimeister, war
wirklich eine Entdeckung. Es war faszinierend, an den
vier Abenden des Kurses die Geschichte, die Kulturen
und Traditionen von einem Produkt anzuhören, das
so unglaublich verschiedenartig und an so vielen verschiedenen
Orten verwurzelt ist. Nach dem Lehrplan unternahmen
wir die ersten Schritte als “Biertester”
mit milden, sowohl ober- als auch untergärigen
Bieren. Anschließend wurden wir mit Bieren konfrontiert,
die von unserem Geschmack weit entfernt sind (ich erinnere
mich noch ein bisschen schockiert an das flämische
Bier mit Selbstgärung). Es war sehr interessant,
zu erfahren, welche verschiedenen Kombinationen mit
dem Essen möglich sind, dass es “Meditationsbiere”
gibt, dass einige Arten sich besonders als sommerlicher
Durstlöscher eignen und dass Rauchbier sehr gut
zu geräucherten Produkten passt. Die vier Tage
des Kurses haben mein Verhältnis zu diesem Getränk
völlig verändert!
Ich kann es kaum erwarten, einen anderen Master zu besuchen,
um neue Welten zu entdecken!».
Emanuela Daros
emanuela_daros@libero.it
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Unterricht
in nachhaltigem Tourismus in Rumänien |
Das
Veranstaltungsprogramm des Slow Food Convivium Turda
sieht diesen Monat Seminare für die Bewohner von
ländlichen Dörfern vor, in denen es um das
Potenzial und die Vorteile von nachhaltigem Tourismus
für die lokalen Erzeuger geht.
Zweck dieser Begegnungen ist es, nützliche Instrumente
und Kompetenzen zu vermitteln, um den Tourismus über
die Valorisierung und den Schutz von traditionellen
Speisen und landwirtschaftlichen Verfahren zu fördern.
Die Initiative wurde im letzten Jahr im Raitu-Zentrum
für die Demokratie mit einer Reihe von Seminaren
eröffnet, die für Publikum offen waren, sich
aber in erster Linie an Hotelfachschüler richteten.
Über 100 Studenten nahmen an den Kursen teil, die
von Rosemary Baron, Vizepräsidentin der International
Association of Culinary Professionals und überzeugte
Verfechterin der Slow Food-Philosophie, zusammen mit
vier Studenten von der Oxford Brookes University’s
School of hospitality management Oxford
Brooks University’s school of hospitality management
gehalten wurden.
Viele Themen wurden dabei angesprochen, zum Beispiel:
Wie entsteht eine kulinarische Tradition und welchen
Wert hat sie? Welche Bedeutung haben Lokal- und Saisonbezug?
Wie gelangt man auf den Markt des önogastronomischen
Tourismus?.
Für weitere Informationen wenden Sie sich
bitte an:
Marta Pozsonyi
Koordinatorin der Initiative
martapozsonyi@turdafest.ro
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Damit
ich dich besser essen kann: Die neue Reihe von
Slow Food Editore für Kinder |
Noch mehr Geschichten von kleinen Mädchen mit rotem
Mäntelchen und Körbchen, Brot und Wein und
Hungrigen Wölfen? Nicht schon wieder…
Per mangiarti meglio – Damit ich dich
besser fressen kann – heißt, Ernst zu machen
mit dem Essen: Wie schmeckt Rotkäppchen? Man braucht
Übung, das zu erkennen, da genügt kein großes
Maul…
Per mangiarti meglio ist die neue bebilderte
Reihe aus dem Verlag Slow Food Editore in italienischer
Sprache, die bei einer jungen Leserschaft die Themen
ansprechen will, die der Bewegung am Herzen liegen,
und Kindern Spaß am Erkennen und Probieren von
Lebensmitteln vermitteln will. Die Schnecke hat beschlossen,
ihren Beitrag zur bunten Welt der Kinderbücher
mit einer Reihe “biologisch vielfältiger”
Titel zu leisten. Es geht nicht einfach um eine Geschichte,
die das Interesse der Leser weckt, auch nicht um genaue
Listen, was man essen und was man wie die Pest meiden
sollte, sondern eher um eine Art Tagebuch, in dem die
Verbindung zwischen dem Essen, den Menschen, die es
erzeugen, und der Umgebung, in der es entsteht, gezeigt
wird.
Die ersten beiden Titel der Reihe Per mangiarti meglio
werden auf der Turiner Buchmesse vorgestellt:
- Il cioccolato. Diario di un lungo viaggio
(Schokolade. Tagebuch einer langen Reise) von Sara Marconi
und Francesco Mele, Illustrationen von Simone Frasca.
- Il formaggio. Una storia vera, anzi due (Käse.
Eine wahre Geschichte, eigentlich zwei) von Cinzia Ghigliano
und Marco Tomatis.
Die Schnecke belohnt dazu alle, die nicht nur ihre Sinne
und Geschmacksnerven aktivieren, sondern auch Bunt-
oder Filzstifte, Computer, Fotoapparat, Schere und Kleber:
Platz für Kunstwerke ist auf der Webseitewww.permangiartimeglio.it
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Das
Geschenk der Bienen |
Die Bienenzucht hat im Vergleich zu anderen Tieren viele
Vorteile: Bienen müssen nicht gefüttert werden,
weil sie sich das ganze Jahr über selbst ihre Nahrung
beschaffen; sie produzieren auch in trockenen oder halbtrockenen
Gebieten; wenn man traditionelle Bienenstöcke benutzt,
ist das gesamte erforderliche Material vor Ort aufzufinden;
Imker brauchen kein eigenes Land, und wenn man einmal
damit angefangen, trägt sich die Bienenzucht finanziell
selbst.
Diese Vorteile machen die Bienenzucht zu einer Tätigkeit,
die einfach aufzunehmen ist, denn sie erfordert wenig
Kapital und ist für alle geeignet (auch junge Menschen
und Frauen). Honig ist ein nährstoffreiches Produkt
und kann die Ressourcen einer Gemeinschaft steigern,
abgesehen von der wesentlichen Rolle, die die Bienen
für den Schutz der biologischen Vielfalt einnehmen.
Im Bewusstsein der sehr grundlegenden Rolle dieser Produktion
hat die Slow Food Stiftung für die biologische
Vielfalt weltweit 5 Förderkreise für Honig
eingerichtet (in Brasilien, Italien, Polen und zwei
in Äthiopien). Das Netzwerk Terra Madre hat bereits
58 Imkergemeinschaften zu verzeichnen.
In Äthiopien war das erste Ziel des Honig-Förderkreises
Wenchi die Fortbildung der Imker durch den Austausch
mit anderen Bienenzüchtern ihres Landes, aber auch
aus Italien. Die Stiftung hat mit der Beratung von Diego
Pagani (Imker im italienischen Bioverband Conapi) den
Erzeugern geholfen, eine Produktionsregelung zu verfassen.
Diego Pagani, der nicht nur Imker, sondern auch Illustrator
im Ruhestand ist, hat sich so für das Projekt begeistert,
dass er beschloss, mit seinen Zeichnungen zu einem Handbuch
beizutragen, das in Comicform die Techniken der Honigerzeugung
zeigt: ein Handbuch von Kleinimkern für Kleinimker.
Die Texte wurden von Diego Pagani zusammen mit Massimiliano
Gotti, Fachmann des piemontesischen Imkerverbands Aspromiele
und Verwaltungsratsmitglied des italienischen Imkerverbands
AAPI, herausgegeben.
Sie können diese schöne Arbeit auf
Italienisch
o Englisch
di questo bel lavoro.
Viel
zu tun für Slow Food in Brasiliene
Am 11. Mai endete das Festival
Brasil Sabor, l’evento organizzato dal Ministero
del turismo e dall'associazione brasiliana di bar e
ristoranti per valorizzare e promuovere la gastronomia
brasiliana. Tra il 9 aprile e l'11 maggio
il Centro de Convenções Ulisses Guimarães
di Brasilia ha ospitato la terza edizione del festival,
durante la quale sono stati proposti più di 2000
piatti differenti. All'inaugurazione, avvenuta l'8 aprile,
era presente anche il convivium Slow Food Brasilia
che ha presentato la filosofia di Slow Food e i suoi
princìpi di ecogastronomia, offrendo degustazioni
di piatti preparati dai soci stessi.
Non sono mancate le attività rivolte ai più
piccoli: il convivium ha infatti organizzato un laboratorio
al quale hanno partecipato 30 bambini tra i 4 e gli
8 anni. I ragazzi hanno preparato una torta con nocciole,
mele, banane e marmellata di jabuticaba, tutti prodotti
provenienti da una comunità del cibo locale.
Per abituarli ed educarli ai sapori, i bambini sono
stati invitati ad annusare e assaggiare ciascun ingrediente
durante la preparazione.
Nello stesso periodo i convivium brasiliani hanno partecipato
alla Bio
Brazil Fair 2008 di San Paolo, la fiera dedicata
all’agricoltura organica.
Eyes
on the Planet...
oder Blicke auf die Welt, die sich ändert
Passionierte Fotografen und Unterstützer von sozialen
und Umweltthemen treffen sich auf www.eyesontheplanet.org
um am internationalen Fotowettbewerb Eyes on the Planet
teilzunehmen. Der Wettbewerb will junge Menschen und
die öffentliche Meinung zu den aktuellsten Dringlichkeiten
im sozialen und Umweltbereich sensibilisieren, indem
die großen Veränderungen unseres Planeten
fotografisch festgehalten werden. Er ist in vier Themenbereiche
gegliedert: environment, people, climate
und food.
Eyes on the Planet wendet sich an Nachwuchsfotografen,
aber auch an Amateure in aller Welt zwischen 18 und
35 Jahren und bietet ihnen konkrete Chancen für
Sichtbarkeit und Ausbildung. Die schönsten Aufnahmen
werden in einer Fotoausstellung gezeigt und in einer
Wohltätigkeitsauktion verkauft. Der Erlös
kommt Projekten in Amazonien zugute, mit denen die Slow
Food Stiftung für die biologische Vielfalt und
der WWF die Entwicklung von lokalen Wirtschaften dauerhaft
und nachhaltig unterstützen.
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Neue
Gastronomen für die UNISG |
Am 1. Mai haben die nordamerikanischen Studenten zwei
Begegnungen in New York und Berkley (Kalifornien) über
die Perspektiven für die Absolventen der Universität
der gastronomischen Wissenschaften veranstaltet.
Über 50 Menschen drängten sich in den Räumen
von Murray’s Cheese and The Ecology Center bei
dem ersten Treffen, das in den USA organisiert wurde:
Sie erhielten Informationen über Ausbildungsangebot
und Lehrpläne, über die Berufsaussichten,
Anmeldeverfahren und das Leben in Italien.
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Neue
Convivien
Die folgenden Convivien sind in letzter Zeit
dem Netzwerk von Slow Food beigetreten:
Bio Argentina, Mendoza
– Argentinien
Oberà, Misiones
– Argentinien
San Martín de los Andes
– Argentinien
Rio Negro
– Argentinien
Côté de Beaupré
– kanada
Klang Valley
– Malaysia
Alentejo
– Portugal
Brasov
– Rumänien
Extremadura
– Spanien
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EDITORIAL
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In der Welt passiert etwas, was wirklich nur wenige
vorhersehen konnten: Die tägliche Nahrung,
die lebensnotwendigen Güter, erleben einen
unaufhaltsamen Preisanstieg. Die Stabilität
in vielen ärmeren Ländern ist in Gefahr
(in 33 Ländern gab es bereits Aufstände
und Unruhen wegen der Preiserhöhungen für
Lebensmittel) und auch im Norden der Welt müssen
sich sehr viele Familien mit den immer höheren
Kosten auseinandersetzen, die das monatliche Budget
bis an den Rand des Möglichen belasten.
Die industriellen Lebensmittel, die für ihre
Zugänglichkeit bekannt sind, aber von einem
globalen System produziert werden, das wir –
aus ökologischen Gründen, wegen der Qualität
oder auf Grund der Gleichsstellung, die es auf Kosten
der kulturellen und biologischen Unterschiede durchsetzen
will – immer stark kritisiert haben, haben
schließlich demonstriert, dass sie auch wirtschaftlich
nicht nachhaltig sind. Dies hat sich durch den sprunghaften
Anstieg der Nachfrage nach Konsumgütern „im
westlichen Sinne“ in vielen Schwellenländern
wie China und Indien, durch die Explosion des Phänomens
Biokraftstoff und durch immer aggressivere Spekulationen
auf den Finanzmärkten zugespitzt.
Plötzlich sind die Lebensmittel, die wir immer
suchten, nach Möglichkeit gute, saubere und
faire Produkte, sogar günstig geworden –
und nicht mehr nur geschmackvoller, gesünder
und ökologischer. Das wird uns vielleicht endlich
helfen zu beweisen, dass unsere Entscheidung gegen
das globale System einer entfesselten “freien
Wirtschaft”, für deren Aufbau sowie die
Vernetzung lokaler Wirtschaftsformen nichts mit
einer elitären Haltung zu tun hat. Häufig
haben wir dieses Missverständnis gesehen: Unser
Verein wurde von außen als sehr selektiv wahrgenommen,
als setzte er sich nur für den Genuss mittelreicher
Leute ein. Die ganze Komplexität unserer Ideen
lief Gefahr, auf eine einfache oberflächliche
Laune derer, die es sich leisten können, reduziert
zu werden.
Jetzt hat sich die Situation geändert. Die
Zukunftsszenarien werden immer düsterer und
noch nie war es so deutlich wie heute, dass es notwendig
ist, das System von Produktion, Verarbeitung, Verteilung
und Verbrauch der Lebensmittel weltweit neu zu gestalten.
Ich glaube, dass wir mit unserem Engagement, mit
unseren Entscheidungen schon vor längerer Zeit
den Weg aufgezeigt haben: Ernährung mit Bezug
zur Umgebung, möglichst lokale Entscheidungen
beim Einkauf, Verkürzung der Lebensmittelketten,
Entscheidung für die Natur und nicht für
das Künstliche.
Ab jetzt bis zu Terra Madre und zum Salone del Gusto
fordere ich alle Mitglieder auf, diese Überlegungen,
die Sie in den verschiedenen Kommunikationsmitteln,
die der Verein zur Verfügung stellt, verfolgen
und vertiefen können, mitzudenken, zu versuchen,
sie konkret in den Convivien umzusetzen und die
Stimme mit zu erheben. Bis vor kurzem schien diese
Stimme vielleicht wirklich noch außerhalb
des “Chores” zu stehen, aber heute kann
sie eine bedeutende Entwicklungschance auch für
Slow Food selbst und für all die verschiedenen
Menschen darstellen, die der Verein weltweit einzubeziehen
vermag.
Carlo Petrini
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Slow
Food
on Film |
Nach fünf erfolgreichen,
sonnenerfüllten Tagen beim internationalen
Gastro-Cinema Festival in Bologna, präsentiert
Slow
Food on Film nun die Resultate des Filmwettbewerbes:
BFF
- BEST FOOD FEATURE
The Golden
Snail
The Wind Blows Round
by Giorgio Diritti
Italy, 2005.
DOCS COMPETITION
The
Golden Snail
The price of sugar
by Bill Haney
USA, 2006.
Mention:
Cry sea
by Cafi Mohamud and Luca Cusani
Italy, 2007.
Strawberry Fields
by Ayelet Heller
Israel, 2006.
DOCS COMPETITION
- Under 35'
The Golden Snail
Silent Snow
by Jan Van Der Berg
The Netherlands, 2007.
Mention:
The Poet of Grappa
by Stefano Scarafia
Italy, 2006.
SHORTS COMPETITION
The Golden
Snail
Along Came the Rain
by Alejandro Fernàndez Almendras
Chile, 2006.
Mention:
Mammal
by Astrid Rieger
Germany, 2007.
Marie Spapen, protagonist
in
Alice, or Life in Black and White
di Sophie Schoukens
Belgium, 2006.
BEST TV SERIES
The Golden
Snailo
Cooking in the danger zone
by Mark Perkins, with Stefan Gates
UK, 2007.
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Terra
Madre, das Welttreffen der Lebensmittelbündnisse,
ist das größte Kulturevent, das
Slow Food organisiert, bei dem über
5.000 Menschen aus aller Welt zusammenkommen.
Terra Madre ermöglicht einen außerordentlichen
Austausch von Informationen, Ideen und Lösungen
unter den Delegierten der Lebensmittelbündnisse,
der sich als das wirksamste Mittel erweist,
um ihre Arbeit und die biologische Vielfalt
im Agrar- und Lebensmittelbereich zu schützen.
Damit Terra Madre realisiert werden kann,
ist der signifikante Beitrag von all unseren
Spendern und allen verschiedenen Kategorien
von Förderern wichtig, die uns mit
verschiedenen Beitragsformen, jeder in der
für ihn passenden Art, helfen, dieses
ehrgeizige Projekt Wirklichkeit werden zu
lassen.
Auch dieses Jahr brauchen wir Ihre Hilfe
für Terra Madre, damit wir es den Delegierten
aus den Entwicklungsländern ermöglichen
können, an der Veranstaltung teilzunehmen.
Für Spenden wenden Sie sich
bitte an:
Simona
Malatesta
tel. +39/0172/419 648
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WICHTIGE WORTE
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Ich
glaube, dass die gastronomische Kultur unserer
Völker uns weise dahin führen wird,
neue Formen der gesellschaftlichen Interaktion
zu finden, um unsere Welt für alle Menschen
zu einem glücklicheren, besseren Ort
ohne Einschränkungen und Grenzen zu machen. |
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Rodrigo
Gajardo Robles
Valparaíso, Chile
pelahez@gmail.com
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Wir
möchten konkret an den Aktivitäten
der Bewegung teilhaben und nutzen diesen Newsletter,
um Hinweise dazu zu erbitten.
Unserer Meinung nach könnte es interessant
sein, die Produktion zu zeigen, in der die
Lebensmittel innerhalb unserer unseres Alltags
erzeugt und anschließend zubereitet
werden, denn mit der stürmischen Entwicklung
des Tourismus droht sie ihre Identität
und ihre Lebensmittelsouveränität
zu verlieren. |
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Daniel
Brenes
Punta del Diablo, Uruguay
buenosdias@posadarocamar.com.uy
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Sie uns Ihre Geschichten und Erfahrungen: Hier
werden wir davon erzählen.
communication
@slowfood.com |
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