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März 2010

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In dieser Ausgabe:
 

Editorial von Carlo Petrini

Projekt des Monats
Nothilfe für Chile

Slow Food in wenigen Worten
Geschmackserziehung

Von der Erde auf den Tisch...
Terra Madre 2010
Eingeborene Kulturen und Sprachen beim vierten Welttreffen des Netzwerks

Porträts von Bauern
Slow Food UK sammelt Videoporträts von Kleinbauern, Ciderproduzenten, Bäckern und Käsern

Ein Apfel am Tag

Jahr der alten Apfelsorten in den USA
Eine 'Slow'-Sammlung


Detektive des Etiketts
Eine Lupe für die Lebensmitteletiketten in der Türkei

Konserven aus Waldprodukten
Sibirische Kinder entdecken die traditionell zubereiteten Wintervorräte wieder

Slow Food in der Kantine
Kinder wirken an der Schulkantine mit

Vom Teich in die Pfanne
Slow Food Hong Kong sensibilisiert für nachhaltigen Fisch

Stimmen von Terra Madre
Wiederentdeckung der traditionellen kenianischen Gerichte

Ernährungstraditionen
Video über Arganöl
Eine DVD für die Produzenten in der Berbersprache

Nahrung für den Geist
Kampf gegen GVO
Von Mexiko bis Brüssel protestiert Slow Food gegen die Einführung der GVO-Kulturen

Bücher und Filme
Blaues Gold: Das globale Geschäft mit dem Wasser

Der Wassersammler

Voices from the Waters 2010

Die Wahrheit über die Lachszucht


Kalender


 
     




Projekt des Monats
 
Nothilfe für Chile
Helfen Sie den Produzenten des Slow Food Presidios welche vom Erdbeben betroffen sind

Am 27. Februar hat ein verheerendes Erdbeben von 8.8 Grad auf der Richter-Skala - das sechststärkste Beben, das je gemessen wurde - Zentral- und Südchile betroffen. Mindestens 200.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt, Schulen und Krankenhäuser, Fabriken und Büros stürzten ein und viele Chilenen verloren ihre Wohnung und ihre Arbeit.
Slow Food ist seit 2004 in Chile aktiv, und seitdem arbeiten viele Freunde mit uns zusammen an der Verbreitung der Bewegung und der Entwicklung von Initiativen zur Verteidigung der biologischen Vielfalt. Heute umfasst unser Netzwerk dort über 200 Mitglieder, die in 5 Convivien, 5 Presidi und 10 Lebensmittelbündnissen von Terra Madre organisiert sind, dazu kommen Köche und Wissenschaftler, die uns in diesen Jahren des Engagements begleitet haben. Die Nachricht von dem Erdbeben hat auch uns erschüttert, ebenso wie die Lage, in der sich das Land und unsere Freunde jetzt befinden.
Das Beben hat zwei unserer Projekte besonders betroffen: das Fisch-Presidio von der Robinson-Crusoe-Insel und das Presidio der Hühner mit den blauen Eiern.

Fisch-Presidio von der Robinson-Crusoe-Insel
In den Minuten gleich nach der ersten Erschütterung bildeten sich im Pazifik mehrere Tsunami-Wellen, die sich an den Küsten der Juan-Fernandez-Inselgruppe brachen.
Hier hatte Slow Food 2005 das Presidio gegründet, um die wichtige Arbeit der Fischergewerkschaft des Juan-Fernandez-Archipels (STIPA) zu unterstützen und damit ein weltweit einzigartiges Meeres-Ökosystem zu schützen, den traditionellen Fischfang zu erhalten und das Schutzgebiet um die Insel herum zu erweitern.
Zum Zeitpunkt der Tragödie arbeiteten Slow Food und STIPA dank der Finanzierung der Lighthouse Foundation an einem Restaurant der Fischer, einer Verarbeitungswerkstatt und an einem Geschäft, in dem der Fisch verkauft werden soll. Durch den Tsunami wurde alles zerstört: Viele Fischer verloren ihre Wohnung, die Boote, die Geräte für den Fischfang. Das Restaurant und das Geschäft, die nahe an der Mole von San Juan Bautista lagen, wurden ebenso vernichtet wie alles, was sich in der Umgebung befand.
Es war unser Ziel, den Fischern zu helfen, effizienter, selbständiger und wettbewerbsfähiger zu sein. Heute ist es erst einmal grundlegend, ihnen zu helfen, den Fischfang wieder aufzunehmen, damit sie eine Einkommensquelle haben, die ein weiterhin einzigartiges Ökosystem achtet.

Presidio der Hühner mit den blauen Eiern
Das Presidio entstand 2005, um eine einheimische Geflügelrasse zu erhalten. Die Züchterinnen des Presidio leben in den Dörfern in der Umgebung von Concepción, der am stärksten vom Erdbeben betroffenen Stadt. Durch das Beben haben viele ihre Wohnung, andere die Hühner verloren oder sie haben Schwierigkeiten, Futter für die Tieren zu bekommen. Die Situation ist auch hier gravierend: Man muss den Züchterinnen natürliches Futter und Brutkästen zur Verfügung stellen, um die verringerten Zuchtbestände wieder aufzubauen. Nur so können die Frauen ihre Tätigkeit fortsetzen.

Helfen Sie uns, der Notsituation in Chile entgegenzutreten, und unterstützen Sie unsere Kleinerzeuger! Spenden Sie Ihren Beitrag auf der Website www.slowfood.com/donate/.

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Slow Food
in wenigen Worten

Geschmackserziehung


Die Geschmackserziehung hilft den Menschen, im Alltag bewusste, verantwortliche Entscheidungen in Sachen Lebensmittel zu treffen. So werden die Verbraucher zu aktiven Beteiligten im Wandel der Produktionsmodelle: Mit der Entscheidung für gute, saubere und faire Lebensmittel werden sie zu Koproduzenten. Die Herangehensweise von Slow Food an die Geschmackserziehung stützt sich darauf, die Sinne und das Wissen zu wecken und zu trainieren. Die Grundidee ist, dass Lebensmittel Kultur, Geselligkeit und Genuss bedeuten und dass der Akt des Essens Werte, Haltungen und Gefühle beeinflussen kann. Slow Food organisiert Projekte und Kurse zur Geschmackserziehung für alle und auf allen Ebenen: Kinder, Lehrer, Mitglieder und Teilnehmer an lokalen und internationalen Veranstaltungen.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier


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... Von der Erde auf den Tisch
 

Terra Madre 2010
Eingeborene Kulturen und Sprachen beim vierten Welttreffen des Netzwerks

Das vierte Welttreffen des Netzwerks Terra Madre findet in Turin vom 21. bis 25. Oktober 2010 parallel zum Salone del Gusto statt.
Für fünf Tage versammeln sich Lebensmittelbündnisse, Köche, der Nachwuchs und Musiker aus aller Welt: Sie alle setzen sich für eine lokale, nachhaltige Lebensmittelproduktion ein, die das Gleichgewicht des Planeten und das von Generation zu Generation überlieferte Wissen achtet.
Zu den Neuheiten 2010 gehört der Schwerpunkt der kulturellen und sprachlichen Vielfalt und damit der Schutz der Volksstämme, der autochthonen Sprachen, die Aufwertung der mündlichen Überlieferung und der Erinnerung.
Die Protagonisten am Eröffnungstag repräsentieren einige der signifikantesten eingeborenen Bevölkerungsgemeinschaften der Welt (aus Amerika, Asien, Afrika und Europa), und die Reden der Zeremonie werden in ihrer Sprache gehalten.
Der zweite Tag ist der vertiefenden Behandlung von acht Schlüsselthemen für die Zukunft der Landwirtschaft und unseres Planeten gewidmet (Biodiversität, erneuerbare Energien, Erziehung, traditionelles Wissen u.a.). Am dritten Tag finden die nationalen und regionalen Treffen der Bündnisse statt, am vierten folgen die Workshops der Erde.
Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung von Terra Madre wird ein programmatischer Text mit Vorschlägen des Netzwerks für eine nachhaltige Zukunft präsentiert.
An den Veranstaltungstagen werden feste Informationsbereiche eingerichtet, in denen Projekte vorgestellt werden, z.B. zur Geschmackserziehung (Schulgärten, Kantinenprojekte usw.), zur biologischen Vielfalt (Presidi und Märkte der Erde) und um in der eigenen Gemeinschaft oder dem eigenen Land den Terra Madre Day zu organisieren, der am 10. Dezember 2010 weltweit zum zweiten Mal stattfindet. Ein wichtiger Bereich wird auch dem Jugendnetzwerk von Terra Madre gewidmet.

Informationen und Aktuelles zu Terra Madre: www.terramadre.org

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Porträts von Bauern
Slow Food UK sammelt Videoporträts von Kleinbauern, Ciderproduzenten, Bäckern und Käsern 

Großbritannien - “Wir haben mit unserem Projekt Porträts von Bauern im hohen Norden des Vereinigten Königreichs angefangen, in Inverness, und sind dann weiter südlich Richtung Edinburgh und Glasgow gefahren, um Bauernhöfe und Erzeuger zu besuchen, die in ihrer Arbeit die Slow-Food-Philosophie in die Praxis umsetzen. Ich habe zum ersten Mal eine Herde Hochlandrinder gesehen, gelernt, wie man Käse macht und meinen ersten Schluck Single Malt Scotch Whisky getrunken. Ich konnte den Geschmack eines wahren Salatkopfs und einer echten Tomate probieren und werde ewig dankbar sein für eine faszinierende Lektion über Apfelsorten und ihre Geschichte. In England erlebte ich dann mein erstes Abenteuer, als ich in Devon auf einen Bauernhof kam, wo das Vieh frei weidet. In Somerset teilte die Leiterin des lokalen Conviviums ihr umfangreiches Wissen zum Brotbacken und zu Lebensmitteln allgemein mit mir, dann ging es weiter nach Lincolnshire, wo ich schwarzen und silbernen Puten begegnete und ein blühendes System des Direktverkaufs von lokalen Bioprodukten (das sog. Veg Box Scheme) auf einem Bauernhof der Woodlands kennen lernte. Ich traf verschiedene Bäcker und Müller, probierte den Birnen-Cider Perry und besichtigte ein ökokompatibles Tagungszentrum in Berkshire. Alle Bauern waren extrem gastfreundlich und vermittelten mir eine enorme Liebe zur Erde und zum Essen. Ich hoffe, dass Ihnen diese Videos gefallen.”

Clover Lalehzar
cloverlalehzar@hotmail.com

Wenn Sie die Videoporträts von den Erzeugern sehen wollen, besuchen Sie Slow Food UK.

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Ein Apfel am Tag
Jahr der alten Apfelsorten in den USA

USA – Während die Amerikaner früher etwa 15-16 tausend Apfelsorten anbauten und aßen, stellt heute allein Red Delicious 41% der nationalen Produktion dar, und gerade 11 Apfelsorten stellen 90% der im Handel verkauften Äpfel dar. Neun von zehn historischen Sorten sind davon bedroht, für immer aus den Obstgärten und von den Tischen in den USA zu verschwinden. Deshalb hat die Renewing America's Food Traditions Alliance (RAFT, Union für die Erneuerung der amerikanischen Ernährungstraditionen) beschlossen zu handeln und das Jahr 2010 als ''Jahr der alten Apfelsorten' zu feiern.

Die Gruppe RAFT besteht aus Aktivisten für Lebensmittel, Landwirtschaft, Umwelt und Gastronomie, die von Slow Food USA koordiniert werden. Sie arbeitet an einem ersten nationalen Programm für den Schutz und die Erhaltung alter Apfelsorten. Sie schlägt dazu vor, in jeder Region 90 vom Aussterben bedrohte Arten zu benennen und sie bei Bauern, Ciderproduzenten, Restaurants und Imbissen zu verbreiten, um die “nationale Apfelkultur”, die früher so stark war, wieder zum Leben zu erwecken. Das Projekt gehört zu den Initiativen der RAFT, um im ganzen Land alte, heute ungebräuchliche Tierarten und Pflanzensorten zu erhalten und zu fördern.

Klicken Sie hier, um das neue Handbuch und Manifest der vergessenen Obstsorten - Äpfel von Gary Paul Nabhan mit einer Einführung von Ben Watson herunterzuladen, das von der RAFT veröffentlicht wurde.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, lesen Sie den Artikel auf der Website von Slow Food USA: www.slowfoodusa.org


Eine 'Slow'-Sammlung

Australien - Mit der Kampagne Picking slow fruit schlägt Slow Food Australien den Mitgliedern vor, Bilder und Informationen von historischen Obstsorten, Schalenfrüchten und Obstgärten zu sammeln, um einen nationalen Katalog alter Sorten zu erstellen. Interessierte werden gebeten, die Bäume oder Obsthaine zu fotografieren und einen Fragebogen mit allen Informationen zur Pflanze/Anlage, zur Obstsorte und ihrem Saisonbezug, die sie kennen oder auffinden können, auszufüllen. Im Rahmen des Projekts wurde auch ein Fotowettbewerb ausgelobt, der die besten Pflanzen- und Obstbilder aus jeder Region mit Preisen auszeichnet.

Für weitere Informationen schreiben Sie bitte an: slow.fruit@slowfoodAustralien.com.au

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Detektive des Etiketts
Eine Lupe für die Lebensmitteletiketten in der Türkei

Türkei - Tausende von Einwohnern in Istanbul sind seit einiger Zeit mit dem Kärtchen “Etiketten-Detektiv” im Portemonnaie unterwegs! Eine neue Initiative von Slow Food Fikir Sahibi Damaklar will nämlich die Erkennung der winzigen Aufschriften auf den Lebensmittelpackungen erleichtern: Die Convivienmitglieder verteilten vor und nach zwei überfüllten Aufführungen des Films Food Inc. beim International Independent Film Festival - rund 5000 Mini-Lupen zusammen mit einer Informationsbroschüre über die Entscheidung für „wahre“ Lebensmittel.

Nach der jüngsten Kampagne gegen GVO in der Türkei erklärte die Convivienleiterin Defne Koryürek: “Es ist uns klar geworden, dass es nicht genügt, sich des GVO-Problems bewusst zu sein - man muss die ganze Produktionskette kennen. Die meisten Lebensmitteletiketten in der Türkei sind unleserlich. Wir wollen, dass alle merken, dass jedes Produkt eine Zutatenliste hat, die häufig auf den Verpackungen versteckt ist, und dass viele dieser Zutaten Dinge sind, die wir in einer normalen Küche nie verwenden würden.”

Das Convivium setzt sich dafür ein, das Bewusstsein für diese Themen auch bei jüngeren Menschen zu fördern. Eine der Initiativen ist ein Brotbackkurs für Kinder: Er umfasst auch einen Rundgang durch die Geschäfte auf der Suche nach Brot, das nur mit natürlichen Zutaten hergestellt wurde.

Weitere Informationen:
Defne Koryürek

Slow Food Fikir Sahibi Damaklar
dkoryurek@gmail.com

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Konserven aus Waldprodukten
Sibirische Kinder entdecken die traditionell zubereiteten Wintervorräte wieder

Russland – In der Bergregion Gornaya Shoria im Süden Sibiriens sammeln die Dorfbewohner Beeren, Pinienkerne, mehr als 60 Pilzsorten und andere Waldprodukte und bereiten daraus Eingemachtes für den langen Winter zu. Die Dorfgemeinschaften sammeln und verarbeiten die Früchte gemeinsam und stellen dabei traditionell eine große Vielfalt in den verschiedenen Jahreszeiten her. Allerdings ist diese Tradition heute im Verschwinden begriffen, denn immer mehr Familien werden von der viel einfacheren Möglichkeit der industriellen Lebensmittelkonserven angelockt.

Um den Kindern diese reiche Tradition wieder nahe zu bringen und die mit der Region und der Tradition verbundenen Produkte zu zelebrieren, hat das Bündnis der Konservenhersteller aus Shoria Anfang dieses Jahres im Dorf Kameshek einen “Tag des Eingemachten” organisiert. Die Kinder probierten verschiedene eingemachte Produkte, sangen russische Volkslieder und nahmen an Spielen und an der Blindverkostung der Produkte teil.

“Der Tag war ein großer Erfolg und die Gemeinschaft hofft, die Initiative zu wiederholen und das Ergebnis anderen Bündnissen in der Welt mitzuteilen”, erklärte die Koordinatorin Elena Malyavko. “Genau wie der Bauer das Feld bestellt und neue Triebe sprießen sieht, sind wir überzeugt, dass die Kinder, wenn wir ihnen die Bedeutung dieser Traditionen vermitteln können, sie als Erwachsene später bewahren. Und wenn sie Kontakt zu Kindern bekommen, die in anderen Erdteilen an ähnlichen Projekten teilnehmen, werden sie zudem sowohl das Bewusstsein für die Besonderheit ihrer Region als auch ein aufrichtiges Interesse entwickeln, die Probleme globaler Reichweite zu lösen.”

Alle Bündnisse oder Convivien, die ähnliche Initiativen organisieren und zu diesem Projekt in Sibirien eine Verbindung herstellen wollen, werden gebeten, sich an Elena zu wenden.

Elena Malyavko
Lebensmittelbündnisse Konservenhersteller aus Shoria
ecolist@mail.ru

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Slow Food in der Kantine

Kinder wirken an der Schulkantine mit

Dänemark - Im vergangenen Dezember wurde in der Kopenhagener Schule Klostervaegts in einem der Viertel mit dem höchsten Ausländeranteil ein Projekt aufgenommen, um gute, saubere und faire Lebensmittel in die Schulkantine zu bringen. Rund 160 Schüler (von insgesamt 250) im Alter von 6 bis 14 Jahren sind daran beteiligt. Kinder aus allen Klassen nehmen in diesem Rahmen aktiv an der Zubereitung des Mittagessens teil: Sie helfen in der Küche, beim Auffüllen, Bedienen und beim anschließenden Putzen in der Kantine und der Schulküche. So erhalten sie Einblick in alle Phasen der Zubereitung und lernen, die Herkunft des Essens zu erkennen und Verschwendung von Rohstoffen zu vermeiden. Alle Lebensmittel sind nämlich biologisch und stammen aus der Umgebung. Von Anfang an waren die Reaktionen sehr positiv: In den ersten beiden Monaten war das Kantinenessen für alle kostenlos, und viele Schüler zogen es gleich vor, den Kantinendienst zu nutzen anstatt nach Hause zu gehen oder schnell den sehr verbreiteten “Pocket Lunch” zu verzehren.

Das Hauptproblem ist allerdings, dass fast keine der 60 Schulen in Kopenhagen eine eigene Kantine hat. Die Schule Klostervaegts ist aber bereits zum Modell geworden, das an weiteren 6 Instituten wiederholt werden soll. Das Programm, das von der jungen Köchin Amalie Ørsted, Convivienmitglied in Kopenhagen, initiiert wurde, wurde bereits in ein weiter reichendes Projekt im Madhus (Food House) in Kopenhagen eingegliedert: Diese von städtischen Mitteln unterstützte Einrichtung setzt sich dafür ein, die Qualität des Schulessens zu verbessern und die jungen Generationen für die Lebensmittel zu sensibilisieren.

Kontakt:
Amalie Ørsted

malle61@hotmail.com

Katrine Klinken
katrine@klinken.dk

Convivium SF Kopenhagen

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Vom Teich in die Pfanne

Slow Food Hong Kong sensibilisiert für nachhaltigen Fisch

Hong Kong - “Ein Bummel auf den Märkten mit Fisch und Meeresfrüchten in Hong Kong ist ein Fest für die Sinne. Die Fischhändler mit ihren Wachstuchschürzen und Stiefeln rufen von ihren Ständen, die von fangfrischem Fisch überquellen, die Kunden, und nicht selten werden diese von den Spritzern irgendeiner noch zuckenden Rotbarbe getroffen. Obwohl ein Großteil des Fangs aus lokalen Gewässern stammt, hatte die Nachhaltigkeit des Fischfangs traditionell nie Priorität. Deshalb hat sich das Convivium Hong Kong den Schutz der Gewässer zum Hauptziel gesetzt. Wir haben beschlossen, 2010 unser jährliches Programm an Initiativen und Veranstaltungen der Kampagne Slow Fish zu widmen. Für den Anfang haben wir ein pädagogisches Menü in einem der jetzt immer zahlreicheren Restaurants in Hong Kong organisiert, die sich darum bemühen, nachhaltigen Fisch zu servieren. Unsere Mitglieder mochten sowohl die traditionellen als auch die modernen Rezepte, die die Köche aus einem Führer über lokalen nachhaltigen Fisch ausgewählt hatten. Dieser Führer wurde im Laufe des Abends vorgestellt.

Zu den Initiativen unserer Kampagne gehören auch Führungen für Familien in den Aquakulturanlagen, die nachhaltige Techniken im Rahmen eines Programms vom WWF anwenden. Während des ganzen Tags beobachten Eltern und Kinder den Fischfang mit traditionellen Methoden und verfolgen den Weg des frischen Fischs von den Zuchtteichen bis auf den Tisch. Die Erfahrung ist auch für die Eltern sehr lehrreich, denn sie lernen die biologische Aquakultur in kleinem Rahmen und die gravierenden Probleme kennen, die mit der konventionellen Fischzucht verbunden sind.”

Annabel Jackson
Leiterin des Slow Food Conviviums Hong Kong
annabel.jackson@gmail.com

 
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 Stimmen von Terra Madre

Wiederentdeckung der traditionellen kenianischen Gerichte
Emmy Addisah Otwombe ist eine Ernährungswissenschaftlerin, die das traditionelle gesunde Essen in Kenia fördert. Bei Terra Madre hat sie uns von ihrer Arbeit und der Motivation erzählt, die sie antreibt...

 

Kenia – "Meine Tätigkeit deckt zwanzig Bezirke in der Westprovinz Kenias ab. Ich reise durch dieses Gebiet und beschäftige mich mit der Schulung zu verschiedenen Themen in Verbindung mit den Lebensmitteln, vor allem die Anlage von Gemüsegärten, die Auseinandersetzung mit allgemeinen Problemen der Landwirtschaft und die Förderung der gesunden, traditionellen kenianischen Gerichte.
Zusammen mit den Mitgliedern der Gemeinschaften und externen Agrarberatern sammeln und verbreiten wir Rezepte mit lokalen, traditionellen Zutaten sowohl bei den Bauern und in den Dörfern als auch in Hotels und Cateringfirmen. Ich habe auch Anleitungen zur Verwendung dieser Produkte für Bauern und lokale Verwaltungsbehörden geschrieben.
Außerdem fördere ich die Anlage von Gemüsegärten mit HIV- oder AIDS-Kranken." .

 
     
 

Klicken Sie hier, um die Geschichte von Emmy auf der Website von Terra Madre weiter zu lesen.

Emmy Addisah Otwombe
addisah2004@yahoo.com

 

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Ernährungstraditionen
       
Video über Arganöl 
Eine DVD für die Produzenten in der Berbersprache 


Marokko - Mit einer neuen Technologie wird eine uralte Tradition unterstützt: Anfang dieses Jahres wurde eine DVD für die Fortbildung der Frauenkooperativen, die Arganöl erzeugen, aufgenommen und veröffentlicht, und zwar in Amazigh, der Berbersprache, die unter diesen Ölerzeugern am meisten verbreitet ist. Die DVD wurde von der Gründerin des Presidio Arganöl, Zoubida Charrouf, in Zusammenarbeit mit dem Verein Ibn Al Baytar produziert und gehört zu einem breiteren didaktischen Projekt für die Alphabetisierung der marokkanischen Frauenkooperativen.

Die DVD, an der zahlreiche Amazigh-Künstler aus der ganzen Region mitwirkten, enthält Informationen über die Produktionstechniken, die Umweltprobleme, die Bedeutung der geschützten geographischen Herkunftsbezeichnungen, über Marketing und Produktpromotion. Sie verfolgt das Ziel, die Arganbäume zu schützen und die Ölproduzenten zu ermutigen, traditionelle Techniken anzuwenden.

Demnächst erscheint eine zweite DVD – herausgegeben von der Slow-Food-Stiftung für biologische Vielfalt - ebenfalls in Amazigh über die Verkostung von Arganöl. Diese Initiativen gehören zum Projekt des Presidio Arganöl, das von der Region Piemont unterstützt wird.

Weitere Informationen:
Zoubida Charrouf

zcharrouf@menara.ma

Klicken Sie hier, um weitere Informationen zum Presidio Argangöl zu erhalten.



Ein Rezept aus dem Buch: L'oro dell'arganeraie: 33 ricette marocchine a base di argan (Gold der Arganwälder: 33 marokkanische Argan-Rezepte)

Chermoula
von Choumicha Acharki

2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
4 Esslöffel Koriander
1 Teelöffel Kreuzkümmel
1 Teelöffel Paprika
8 Esslöffel Arganöl
4 Esslöffel Essig
1 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Pfeffer

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Knoblauchzehen, Koriander und Petersilie fein hacken und in eine Schale geben. Das Arganöl, den Essig, Salz und alle Gewürze (Kreuzkümmel, Paprika, Pfeffer) hinzugeben. Sorgfältig durchrühren.

Chermoula ist eine typische marokkanische Sauce, die hauptsächlich zu gegrilltem Fisch serviert wird. Sie passt aber durch ihre Harmonie an Geschmacksnuancen und Aromen auch zu vielen anderen Gerichten. Die Zubereitung erfordert nicht mehr als eine Viertelstunde und man kann sie im Kühlschrank bis zu zwei Wochen aufbewahren.

"Das Gold der Arganwälder: 33 marokkanische Rezepte mit Argan" wurde von der Slow-Food-Stiftung für biologische Vielfalt mit Unterstützung der Region Piemont realisiert.


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Nahrung für den Geiste

Kampf gegen GVO 
Von Mexiko bis Brüssel protestiert Slow Food gegen die Einführung der GVO-Kulturen

Belgien - Die Entscheidung in diesem Monat, die Massenproduktion einer genetisch veränderten Kartoffel in der Europäischen Union zu genehmigen - die erste derartige Entscheidung in 12 Jahren - hat Proteste von Umweltschützern, Verbrauchern und Produzenten hervorgerufen, und auch Slow Food gehört zu den Organisationen, die sich dagegen ausgesprochen haben. Die Kartoffel mit einem höheren Stärkegehalt, die von BASF entwickelt wurde, wurde vom EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz John Dalli genehmigt und sollte vorwiegend in Deutschland mit dem genehmigten Zweck der Futterverwendung angebaut werden. “Es ist schlimm”, so der Kommentar von Carlo Petrini, dem internationalen Präsidenten von Slow Food, “dass die erste Handlung dieses Kommissars ist, ein unstrittiges Moratorium zu brechen, das gerade zum Schutz unserer Gesundheit eingeführt worden war. Das zeigt, dass jetzt über solche Fragen nach dem Wirtschaftsinteresse der Großkonzerne entschieden wird, ohne dass die noch unbekannten Risiken für die öffentliche Gesundheit berücksichtigt werden.”

Klicken Sie hier, um die Zehn Gründe gegen GVO von Carlo Petrini (in Englisch) zu lesen.


Die Gruppe Avvaz.org hat eine Online-Petition veröffentlicht, um eine Million Unterschriften zu sammeln und damit die Aussetzung der GVO zu fordern, bis eine unabhängige Untersuchung über ihre Gefahren vorliegt. Klicken Sie hier , um sich der Petition anzuschließen.

Mexiko - Die EU-Entscheidung folgte in kurzem Abstand auf einen analogen Beschluss, mit dem die mexikanische Regierung im letzten Monat - nach zehnjährigem Kampf - den privaten Gesellschaften die Unbedenklichkeit für die erste legale GVO-Maisanpflanzung bescheinigt. Die Gegner befürchten, dass die modifizierten Gene sich verbreiten und dabei die wertvollen autochthonen Arten genetisch kontaminieren könnten. Das Slow Food Convivium Tehuacán Mixteca Popoloca hat eine Kampagne eingeleitet, um die traditionellen Maisarten zu schützen. Damit soll den Familien und den Bauernorganisationen der Reichtum der biologischen Vielfalt in ihrem Land bekannt gemacht und die mexikanischen Gemeinschaften ermutigt werden, stolz auf ihren kulturellen Reichtum zu sein und sich für seine Aufwertung einzusetzen. Man hofft auch, dass die Regierung und die Gesetzgeber auf die dramatischen Auswirkungen aufmerksam werden, die diese Entscheidung für das Leben der mexikanischen Bauern hat.

Klicken Sie hier, um den ganzen Artikel zu lesen.

Indien – Zu diesem entscheidenden Zeitpunkt im globalen Kampf gegen GVO wurde in Indien ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der, wenn er genehmigt wird, GVO-kritische Bürger ins Gefängnis bringen würde. Nach dem Gesetz, das vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie vorgeschlagen wurde, soll jeder indische Bürger, der die Sicherheit von GVO-Lebens- und Arzneimitteln in Zweifel stellt, mit einer mindestens sechsmonatigen Haft bestraft werden. Der Vorschlag wurde von zahlreichen Bürgerrechtsaktivisten angegriffen. “Dies ist ein lächerliches, absolut drakonisches Gesetz, das die indische Verfassung mit ihrem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung verletzt”, erklärte der Anwalt des Obersten Gerichtshofs Prashant Bhushan. Der Gesetzesentwurf kommt zu einem Zeitpunkt, in dem das Land sich mitten in einer erregten Debatte über die Einführung des ersten GVO-Nahrungsmittels befindet: Die genetisch veränderte Aubergine Brinjal wurde allerdings vom Umweltminister Jairam Ramesh in Erwartung weiterer Tests vorübergehend gesperrt.

Klicken Sie hier, um den ganzen Artikel zu lesen.

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Bücher und Filme

 Der 22. März, der von den Vereinten Nationen zum Weltwassertag erklärt wurde, hat das Trinkwassers und seine Bedeutung ins Blickfeld der internationalen Gemeinschaft gerückt und eine nachhaltige Lenkung der Wasserressourcen gefördert. Anlässlich dieses Gedenktags, an dem zahlreiche Initiativen stattfanden, haben wir eine Reihe von Büchern und Filmen ausgewählt, die einen genauen Überblick über die Komplexität der Probleme rund um diese lebenswichtige Ressource bieten.

Blaues Gold: Das globale Geschäft mit dem Wasser 

„Blue Gold” ist der Titel eines Buches und eines Films, die beide eindringlich den Aufstieg und die schnelle Verbreitung eines Geschäftstyps dokumentieren, der erst durch die jüngsten internationalen Handelsvereinbarungen ermöglicht wurde: die Privatisierung und Kommerzialisierung des Wassers. Blue Gold zeigt die erschütternde Wahrheit darüber, wie die Großkonzerne Ansprüche auf die knappen Trinkwasserressourcen der Welt erheben.

Blue Gold: World Water Wars, Maude Barlow & Tony Clarke

Klicken Sie hier, um weitere Informationen über das Buch (erhältlich in 16 Sprachen und 47 Ländern, auf Deutsch mit dem Titel „Blaues Gold. Das globale Geschäft mit dem Wasser“) und über den Film zu erhalten oder sie zu kaufen.

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Der Wassersammler
 

Die Region Zvishavane im südlichen Zimbabwe ist ein dürres Gebiet, in dem Kleinbauern gegen einen brüchigen Boden und geringe, unregelmäßige Regenfälle zu kämpfen haben. Wasser ist hier eine extrem kostbare natürliche Ressource. Und dennoch hat der Bauer Zephaniah Phiri hier mit dem erforderlichen Weitblick und Charakterstärke ein Landstück, aus dem er das unerlässliche Minimum zum Überleben erwirtschaftete, in einen fruchtbaren Hof verwandelt. Das Buch erzählt diese wahre Tatsache, aber mehr noch als eine einfache Umweltschützergeschichte erzählt The Water Harvester von den Überlebensstrategien und dem Charakter eines Mannes mit enormem Mut, Weisheit und Großherzigkeit.

The Water Harvester, Mary Witoshynsky, Weaver Press, 2000
Klicken Sie hier für weitere Informationen.

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Voices from the Waters 2010
   Das 5. internationale Filmfestival zum Wasser 

Das wichtigste internationale Filmfestival zum Wasser sucht Beiträge für die fünfte Ausgabe: Filme über Wasser und die damit verbundenen Themen. Voices from the Waters ist für den kommenden September in Bangladore in Indien geplant und präsentiert eine Auswahl an Filmen über die vielfältigen Aspekte der Wasserkrise.

Klicken Sie hier für weitere Informationen

Eine breite Auswahl an Filmen über verschiedene soziale, Umwelt-, Ernährungsthemen steht auf der Website des Umweltfilmfests in Washington DC zur Verfügung..

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Die Wahrheit über die Lachszucht 

Der kanadische Filmemacher Damien Gillis präsentiert ein schockierendes Zeugnis über die ökologischen und sozialen Verheerungen, die die Zuchtindustrie des norwegischen Lachses in aller Welt verursacht. Der Dokumentarfilm, der im Rahmen der “Globalen Aktionswoche und Kampagne für den reinen Lachs” vorgestellt wurde, steht nun auch online zur Verfügung.

Klicken Sie hier, um ihn anzuschauen.

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 Dies ist ein wichtiger Moment für die Zukunft der Landwirtschaft, und damit für die Zukunft des ganzen Planeten. Es scheint zur Endphase einer seit Jahren andauernden Offensive zu kommen, die über das Kampfgeschick entscheiden wird. Auf der einen Seite stehen die Großkonzerne mit ihrem Saatgut und ihren Agrochemikalien, aber auch die mächtigen Lobbys, die Druck auf Regierungen, Märkte und einige Gewerkschaften ausüben. Auf der anderen Seite die Bürger, die Bauern - ob biologisch, konventionell mit vernünftiger, rechtmäßiger Nutzung von Chemikalien oder biodynamisch -, sowie auch Verbraucher, die nicht einsehen, warum sie bekannte Lebensmittel, in denen sie sich oder andere wieder erkennen und von denen sie überzeugt sind, aufgeben sollten zugunsten neuer, nicht erwünschter und nicht ausreichend getesteter Lebensmittel die zudem im Wesentlichen unnütz und darüber hinaus potentiell schädlich für die Gesundheit und/oder die Umwelt sind. Allein dies spricht schon gegen sie: Wann hätte je ein Lebensmittel „getestet“ werden müssen? Lebensmittel ißt man, weil man weiß, dass sie jemanden ernähren. Man muss also nur herausfinden, ob man sie mag.

Europa hat unter Missachtung der Meinung von Bürgern und nachhaltigen Bauern den Weg für den GVO-Anbau frei gemacht, aber gleichzeitig den Mitgliedsländern gesagt, dass sie in ihrem Gebiet das Vetorecht ausüben können. Und so hat Italien Nein zu GVO im eigenen Landesgebiet gesagt, wie andere europäische Länder auch und hoffentlich noch weitere in Zukunft.

Man muss sich mit Geduld, Kompetenz und der Fähigkeit zur Kontrolle bewaffnen. Die nächsten zwei oder drei Jahre werden entscheidend sein: Es wird immer stärkeren Druck geben, immer schnellere Manöver, immer antidemokratischere Entscheidungen. Wir dürfen sie nicht aus den Augen verlieren! Alle, die diese Erde lieben, haben heute eine wichtigere Rolle als je zuvor.

Carlo Petrini
Slow Food Präsident


 



Werden auch Sie Teil einer

großen internationalen Gemeinschaft, die nachhaltige Landwirtschaft, nachhaltigen Fischfang und nachhaltige Viehzucht verteidigt.

servicecentre
@slowfood.com

 
 
       


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KALENDER
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Markt des guten Geschmacks
Stuttgart, Deutschland
15. – 18. April 2010

Großmuttertag
International
25. April 2010

Burren Slow Food Festival
Irland
21. – 23. Mai 2010

Terra Madre Balkanländer
Sofia, Bulgarien
Juli 2010

Salone del Gusto
Turin, Italien
21. – 25. Oktober 2010

Terra Madre
Turin, Italien
21. – 25. Oktober 2010

Terra Madre Day
International
10. Dezember 2010

 

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Slow Food Almanach 2008

Sie können den Almanach im elektronischen Format hier einsehen.

communication @slowfood.com

 

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  Slow Food and
Terra Madre
in Zahlen


MITGLIEDER: 100.000
CONVIVIEN: 1.300
LÄNDER: 150
PRESIDI: 314
PASSAGIERE DER ARCHE DES GESCHMACKS: 903
MÄRKTE DER ERDE: 10
SCHULGÄRTEN: 300
 
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  Dieser Newsletter wird vom internationalen Kommunikationsbüro von Slow Food veröffentlicht.
 Bess Mucke: b.mucke@@slowfood.com -  Michèle Mesmain: m.mesmain@slowfood.com
Für alle Informationen zur Mitgliedschaft, schreiben Sie an das Service Center: servicecentre@slowfood.com
Wenn Sie sich abmelden möchten, senden Sie bitte eine Email mit "Unsubscribe" als Betreff an communication@slowfood.com