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Dies ist der Newsletter von allen, die
zum Netzwerk Terra Madre gehören und gemeinsam nachhaltige
Landwirtschaft, Fischfang und Viehzucht verteidigen
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Projekte
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Blick
auf das Netzwerk der Köche |
Bei den Workshops der Erde für die Köche
von Terra Madre, die aktive, begeisterte Beteiligung
verzeichneten, gab es eine wahre Explosion von Ideen.
Hier sind nur einige von den vielen Anregungen
und Vorschlägen, die die Köche aus
verschiedenen Ländern – darunter Afrika, Irland,
USA, Frankreich, Kolumbien, Litauen und Brasilien –
einbrachten und gemeinsam annahmen.
- Seid geduldig… Geduld ist notwendig, um das zu
vermitteln, was für uns alle selbstverständlich
scheint.
- Schult eure Kollegen dazu, wie wichtig der Saisonbezug
der Produkte ist. Noch zu wenige Köche verstehen
die Vorteile davon.
- Es reicht nicht aus, einfach bei den Märkten der
Kleinerzeuger zu kaufen: Wir müssen sie “adoptieren”
und eine wahre Beziehung zu ihnen aufbauen.
- Geht in die Schulen, trefft Kinder, lehrt sie Kochen
und korrekte Ernährung.
- Überlegt, auf was ihr in euren Betrieben verzichten
könnt, um die Umweltverschmutzung in der Welt zu
verringern: Wasser in der Flasche z.B. oder die Tischtücher,
die man ständig waschen muss.
- Setzt Ziele, auch kleine, und haltet sie ein.
- Lehrt mindestens einen Menschen, etwas zu kochen.
- Überzeugt die Produzenten, direkt an die Restaurants
und andere Institutionen zu verkaufen und die Zwischenhändler
zu vermeiden.
- Lehrt die Köche, in direkte Beziehung zu den Bauernhöfen
und den Produzenten zu treten, und versucht die logistischen
Probleme zu lösen, die damit verbunden sein können.
- Initiiert Momente der Begegnung und Überlegung
unter Köchen und baut solidarische Netzwerke unter
euch auf.
- Motiviert junge Menschen, gute, faire Lebensmittel zu
essen.
- Geht nicht in die Falle der Zertifizierung, die nicht
immer die richtige Antwort darstellt: Nachhaltige Landwirtschaftsbetriebe
können die Kosten dafür nicht aufbringen, während
die Produktionen, die als “biologisch” zertifiziert
sind, riesige Monokulturen sind. Sammelt Informationen
über eure Erzeuger.
- Organisiert Tage, an denen ihr die Gemeinschaft einbezieht,
z.B. einen Eintopftag, bei dem jeder nach seinen Möglichkeiten
für ein einfaches Gericht zahlt, das aber mit anderen
gemeinsam eingenommen wird.
- Stellt sicher, dass die jungen Köche die Gerichte
ihrer Großmütter zubereiten können.
- Verringert die Verschwendung so weit wie möglich
durch Recycling und Kompostierung der Abfälle. In
einem Restaurant ist nicht nur wichtig, was hineinkommt,
sondern auch, was herauskommt.
- Verringert den Anteil von Fleisch auf der Karte und
gebt Gemüse einen höheren Rang.
- Koch sein ist keine Arbeit: Es ist eine kollektive Erfahrung.
- Vergesst nie den Genuss.
Am Ende des ersten Workshops der Köche von Terra
Madre erklärte Alice Waters: «Wir müssen
unsere Sinne wieder einsetzen und zu einer politischen
Macht werden. Wir müssen auch die einflussreichen
Menschen von guten, sauberen und fairen Lebensmitteln
überzeugen». Als Reaktion forderte
Fia Gullikson die anwesenden Köche auf, sich
einem kollektiven Tribut an Terra Madre im November 2008
anzuschließen.
Für alle Köche, die mitmachen wollen, hier die
Schlüsselpunkte:
- Ladet 5 einflussreiche Personen zu einem Fest oder einem
gemeinsamen Moment kulinarischen Genusses ein.
- Arbeitet mit lokalen Erzeugern zusammen, die biologisch
anbauen oder dem fairen Handel angehören.
- Nutzt die Gelegenheit, die Werte von Terra Madre und
die Idee von guten, sauberen und fairen Lebensmitteln
zu kommunizieren.
- Ladet die lokalen Medien zum Event ein oder informiert
sie über die Initiative.
- Das Event kann überall dort stattfinden, wo der
Koch am 11. November zu tun hat: zu Hause, in seinem Restaurant
oder einem anderen Arbeitsplatz.
- Erzählt von diesem Tag und kommentiert ihn bei
communication@slowfood.it
LASST UNS EINE REVOLUTION KOCHEN! ZEIGEN WIR DER
WELT SLOW FOOD IN AKTION!
Kontakt:
Fia Gulliksson
fia@foodinaction.se
Claudio Bincoletto
luppolo@tiscali.co.uk
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Von Fia Gullikson wurde
auf dem Terra Madre
Blog
ein Programm mit Projektaktivitäten
veröffentlicht.
Besuchen
Sie den Blog hier.
Jeder kann an der Diskussion teilnehmen.
Wenn Sie einen Artikel im Blog veröffentlichen
möchten, klicken Sie bitte auf Member
Login und geben Sie folgende Daten
ein:
username: delegate
Password: terramadre
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Das ganze Welttreffen Terra Madre
2008 online (auf Englisch)
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Eröffnungszeremonie |
Musik, Begegnung, Fest: All dies war die Eröffnungszeremonie
von Terra Madre 2008, und noch viel mehr. Verschiedene
Blicke, weit entfernte Kulturen trafen sich wieder zum
dritten, weltweit einzigartigen Treffen, das ihnen die
Chance gab, sich auseinanderzusetzen, zu lernen, Spaß
zu haben. 153 Gesichter, eins für jedes teilnehmende
Land, füllten wie ein perfektes Mosaik die Bühne,
von der aus Carlo Petrini und seiner Mitarbeiter den Reigen
eröffneten.
Unter diesem Link
erfahren Sie mehr.
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Abschlusszeremonie |
Die Abschlusszeremonie von Terra Madre wurde von einer
Frauenstimme eröffnet: Sie gehörte der jungen
Maori Heeni Hoterene, der Delegierten aus Neuseeland.
Ihr Gesicht nach Maori-Brauch tätowiert, der Bauch
der werdenden Mutter. Die Abschlusszeremonie von Terra
Madre 2008 ist eine Explosion – von Leben, Farben,
Tänzen, zum Zeichen des Festes erhobenen Händen.
Nach drei vollen Tagen mit kulturellem Austausch, Erfahrungen
und Fortbildung in der Atmosphäre des Oval ist der
Moment zum Feiern gekommen.
Unter diesem
Link erfahren Sie mehr.
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Die
Lerngemeinschaften bei Terra Madre |
Innerhalb des reichen Programms der Workshops der Erde,
die dieses Jahr bei Terra Madre stattfanden, setzte sich
ein spezielles Seminar mit den Lerngemeinschaften auseinander.
Dieser Begriff hat sich in den letzten Jahren auch dank
der Verbreitung der Bildungs- und Erziehungsprojekte entwickelt,
die die Slow Food-Convivien in aller Welt fördern.
Unter
diesem Link erfahren Sie mehr.
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Die
Klänge von Terra Madre |
Zum ersten Mal beim Salone del Gusto, in Turin und Piemont
waren die Klänge von Terra Madre zu Gast. Sie boten
einem Universum von “Non-Profis”, die zum
Bauernleben gehören wie die Gemeinschaften, deren
Ausdruck sie sind. eine Bühne.
Unter
diesem Link erfahren Sie mehr.
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Das
Netzwerk der jungen Menschen |
Dieses Jahr wurde das Netzwerk erweitert mit dem Youth
Food Movement, der Bewegung der jungen Menschen, die sich
für die Verteidigung der Lebensmittel und der Ernährungskultur
einsetzen. Die Bewegung wurde beim V. Internationalen
Slow Food Kongress gegründet und ihre Teilnahme an
Terra Madre 2008 stellte eine Chance dar, das Netzwerk
weiter auf die künftigen Leader in der Lebensmittelproduktion
auszudehnen.
Unter
diesem Link erfahren Sie mehr.
Stimmen von
Terra Madre
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Liebe
Freunde von Terra Madre,
seit langer Zeit will ich euch schon von unserer
Erfahrung mit einer vergessenen Bohnensorte
und mit ihrer Verwendung in der lokalen kulinarischen
Tradition berichten. Hört, was geschehen
ist...
Im Oktober 2005 haben wir die Genossenschaft
Petrovo polje gegründet, weil wir mit
der wirtschaftlichen Situation in unserer
Region unzufrieden waren. Nach einigen Monaten
erhielten wir den ersten Besuch der italienischen
Nichtregierungsorganisation UCODEP auf der
Suche nach überwiegend vergessenen lokalen
Produkten, Arten und Spezialitäten. Mit
ihnen haben wir die uralte Sorte Lathyrus
sativus (Saat-Platterbse) entdeckt, die in
unserem Land Poljak-Bohne genannt wird. Sie
war vom Aussterben bedroht: Zwei Familien
hatten noch zwei Kilo Saat von dieser Sorte
und beschlossen, den Anbau wieder aufzunehmen.
Im gleichen Zeitraum besuchten uns Vertreter
vom Projekt SeedNet, die eine kleine Menge
des Saatguts sammelten, um es in ihrer Genbank
aufzubewahren.
Dann kam unsere Teilnahme an Terra Madre 2006.
Durch die Begegnung mit vielen anderen lokalen
Bündnissen und Bauern aus allen Teilen
der Welt wurden wir uns bewusst, wie wichtig
es ist, die Traditionen zu schützen.
Wir sind uns über die Vorteile der nachhaltigen
Landwirtschaft klar geworden und haben gesehen,
dass es notwendig ist, diese Erfahrung unseren
Bauern und den lokalen Behörden zu vermitteln.
Die erste Unterstützung kam von der Stadtverwaltung
Trebinje (Bosnien-Herzegowina), wo 2007 neun
lokale Bauern 50 Kilo Poljak-Bohnen pflanzten.
Dann haben wir uns an das Landwirtschaftsministerium
der Republica Srpska (Serbische Republik in
Bosnien-Herzegowina) gewandt. Dort wurde beschlossen,
unser Projekt für die Wiederaufnahme
der Produktion uralter Sorten zu unterstützen:
Die Produktionskosten für die Saison
2008 wurden übernommen. Außerdem
beauftragte das Ministerium die Agrarfakultät
in Banja Luka, diese Sorte zu untersuchen.
Im letzten Jahr sind die Bauern von 9 auf
21 angestiegen, und sie haben 4200 Kilo Saatgut
erzeugt.
Viele Menschen aus der Umgebung von Trebinje
haben sich an uns gewandt, um mehr Informationen
über diese Hülsenfrucht zu erhalten,
und wir haben rund ein Dutzend Interviews
im Fernsehen und anderen interessierten Presseorganen
gegeben, die neugierig auf die Arbeit unserer
Kooperative waren und das Thema der alten
Sorten und ihrer Werte vertiefen wollten.
Am Ende sind alle Mitglieder unserer Gemeinschaft
stolz auf die geleistete Arbeit. Wir engagieren
uns alle für die gleiche Förderung
der hervorragenden Eigenschaften der Poljak-Bohne,
und es ist uns gelungen, Behörden wie
die Stadtverwaltung von Trebinje und das Landwirtschaftsministerium
einzubeziehen.
Auch dieses Jahr waren wir bei Terra Madre
und hatten die Möglichkeit, von unseren
Projekten zu erzählen und unsere Probleme
zu diskutieren. |
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Jovo
Runjevac
Präsident der Genossenschaft Petrovo
polje und Erzeuger der Poljak-Bohne, Bosnien-Herzegowina
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Terra
Madre ist zweifellos eins der lebendigsten,
konkretesten Events in diesem Jahrhundert.
Als wir 2004 als Pioniere am ersten Treffen
teilnahmen, konnte niemand glauben, dass es
auf der Welt ein so schönes Ereignis
geben könnte… die Jahre sind vergangen,
die Kontakte wurden intensiviert, der Austausch
überall verbreitet. Für einige wunderbare
Tage bereichern sich die Erfahrungen enorm,
die Kulturen der Welt begegnen sich, entdecken
sich gegenseitig und leben zusammen. Jeder
und jede von uns wird sich klar, wie viel
es von den anderen zu erfahren gibt, dass
die Welt verschiedenartig, vielfältig
ist, und dass jenseits des eigenen kleines
Dorfes, der eigenen Hütte oder des eigenen
Luxushotels eine riesige, umfassende Welt
existiert: Terra Madre. Es könnte keinen
besseren Namen für ein solches Ereignis
geben: Terra Madre, Terre Mère, Tierra
Madre, Mother Earth, Mutter Erde, Ñiah
Sî (in Fang, der Sprache, die in einem
Teil von Gabun, in Kamerun, Äquatorialguinea,
Kongo, Sao Tomé gesprochen wird).
Vielen Dank, Terra Madre, dass du uns lehrst,
uns kennen zu lernen, dass wir durch dich
entdecken, dass die Grenzen nicht existieren
dürften, weil es möglich ist, sich
gegenseitig entgegen zu “reisen”,
auch ohne Pass, indem alle einfach sie selbst
sind, nichts anderes als Menschen.
Terra Madre ist ein wahrer Schmelztiegel aus
Kulturen und Wissen. Wir haben Länder
entdeckt, von denen wir nie gehört hatten,
wir haben Menschen kennen gelernt, denen wir
im Alltagsleben nie begegnet wären.
Terra Madre kann eine Entwicklungschance für
alle Länder sein, die das Problem der
Ernährungssouveränität zu bewältigen
haben.
Ich danke Italien, dass es an uns glaubt,
dass es uns nicht als Enterbte betrachtet:
Wir brauchen kein Mitleid und keine bevormundende
Hilfe. Wir wollen Respekt, Würde und
Gerechtigkeit.
Wir werden uns für neue Herausforderungen
wiedersehen. |
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Odome
Angone
Mbolo Convivium de Libreville (Gabun)
und Delegierter von Terra Madre 2008
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Ich habe keine Worte,
um euch zu danken. Ich habe keine Worte mehr für
das Gefühl der Hoffnung und für die
Sicherheiten, die ihr uns allen, den Organisatoren
von Terra Madre und dem aufmerksamen Publikum,
das eure Arbeit in den 4 wunderbaren Tagen in
Turin verfolgt hat, vermitteln konntet. Ihr seid
die Zukunft und ihr werdet die Hauptpersonen der
dritten industriellen Revolution sein: die lokalen
Wirtschaften, die ihr vertretet, sind der Fortschritt,
ihr wisst, wie man Produkte gut erzeugt und ihr
tut es bereits, ohne die Natur zu missbrauchen.
Viele Menschen können von euch lernen und
ich glaube, dass die Botschaft, die ihr mitteilt,
sich immer mehr auf allen Ebenen durchsetzt. Die
offizielle Einladung für den nächsten
G8-Gipfel, welcher nächstes Jahr auf Sardinien
stattfinden wird kommt nicht von ungefähr;
eine Terra Madre Delegation wird mit den G8- Staaten
zusammentreffen und sich direkt mit ihnen austauschen
können; dies ist ein Zeichen für die
vereinte politische und außergewöhnliche
Stärke.
Und deshalb bitte ich euch, nach dem großen
Schwung und der Energie, die uns die Tage im Oval
und im Palaolimpico in Turin gegeben haben, nicht
anzuhalten, die große Kraft weiterzuführen,
mit der ihr uns alle anzustecken vermocht habt.
Jetzt, nach eurer Rückkehr nach Hause, ist
der Moment gekommen, unsere gemeinsamen Projekte
zu realisieren, in der hervorragenden Arbeit fortzusetzen,
die ihr jeden Tag erfüllt, und das Netzwerk
zu festigen, das wir gemeinsam aufbauen.
Ich wiederhole meine Aufforderung von der Abschlusszeremonie
am 26. Oktober: Realisiert viele Terra Madre Treffen
in Euren Gebieten, auf nationaler, regionaler,
lokaler Ebene, in Euren Dörfern oder Städten.
Knüpft an den Geist des Austauschs und der
Begegnung an, den wir in Turin erlebt haben, verbreitet
und vermittelt ihn an alle, die bei unserem großen
Treffen nicht dabei sein konnten.
Glaubt weiter an dieses Projekt: Eure Union stellt
eine neue Kraft dar, eine positive Kraft, die
die Welt verbessert, weil sie verbreitet werden
kann, weil die ganze Welt auf der Suche nach jener
Alternative ist, die ihr von Eurer Geburt an verkörpert.
Organisiert viele Terra Madre in der ganzen Welt
in den zwei Jahren bis zu unserem nächsten
Treffen: Politiker, Verbände, Universitäten,
Köche, Meinungsmacher sollen eure Stimme
immer hören und präsent haben. Sie sollen
wahrnehmen, dass ihr da seid und euch engagiert
wie kaum andere. Bleiben wir in Kontakt, bleiben
wir vereint und bleiben wir aktiv: Dann haben
wir Grund dazu, sehr glücklich zu sein, dessen
bin ich sicher.
Carlo Petrini
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Werden
auch Sie Teil einer großen internationalen Gemeinschaft,
die nachhaltige Landwirtschaft, nachhaltigen Fischfang
und nachhaltige Viehzucht verteidigt.
Genießen Sie die Gaumenfreuden, die uns die besten
Lebensmittel der Welt mit all ihrer Vielfalt schenken.
servicecentre
@slowfood.com
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Schicken
Sie uns Ihre Fragen und Kommentare, schreiben Sie
uns Ihre Geschichten und Erfahrungen: Hier werden
wir davon erzählen.
communication
@slowfood.com |
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Wenn
du schnell gehen willst, geh allein; wenn du weit
kommen willst, geh mit anderen. |
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Afrikanisches
Sprichwort, das während der Konferenz von Terra
Madre über die Entwicklung Afrikas zitiert
wurde |
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Terra
Madre ist eine wunderbar reiche Erfahrung. Ich war
bei den Gastfamilien: Das Klima und der Austausch
sind unglaublich.
Macht weiter, pflegt dieses Netzwerk und dieses
Treffen.
Unendlichen Dank für die reiche, intensive
Abschlusszeremonie. Besonderen Dank dafür,
auch weniger “institutionellen” Vertretern
das Wort gegeben zu haben, die schlichtere, aber
konkretere Dinge sagen, und an Petrini für
seine Worte über die Milde und das Zuhören. |
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Riccardo
Corsiù
Italien |
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Vielen
Dank, dass Ihr es mir ermöglicht habt, ein
zweites Mal diese außerordentliche, weltweit
einzigartige Erfahrung mitzuerleben.
Dank an den Gründer Carlo Petrini für
die eindrucksvolle Eröffnungszeremonie und
die unglaubliche, aber wahre Abschlusszeremonie:
Es ist ihm gelungen, die ganze Welt zu der universellen
Musik von Terra Madre tanzen zu lassen.
Komplimente an alle und danke für diese einzigartige
Chance! |
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Oueslati
Guirmani Moufida
Tunesien |
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Ich
glaube, es konnte keinen besseren Moment geben,
um eine solche Initiative zu organisieren.
Durch die Krise der virtuellen Ökonomie tritt
wieder ans Licht, was seit jeher die reale Ökonomie
aller Völker war: Anbau, Verkauf und Verzehr
der Produkte der Erde.
Die Zukunft liegt in der kurzen Lebensmittelkette.
Die Zukunft liegt in der aufmerksamen Verwaltung
der Landgebiete. Die Zukunft ist die Rückkehr
zu einer Landwirtschaft, die die Erde – die
ganze Erde! – nutzt, aber gleichzeitig schützt! |
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Sergio
Mottola
Italien |
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Für
mich stellt Slow Food den Beginn dar: Es bedeutet,
wieder an eine Welt zu glauben, in der Diversität
Synonym für Brüderlichkeit ist, wo die
Erde, unser Heim, wieder in den Vordergrund tritt
und mit dem Respekt und der Aufmerksamkeit behandelt
wird, den sie verdient.
Es ist die Gemeinschaft von Ideen zwischen Brüdern
ohne Unterschied von Rassen und Farben, zwischen
Menschen mit einem einzigen Traum: den Planeten
zu retten und seine Werte zu bewahren. Dabei hat
die “Fürsorge” Vorrang vor dem
“Gewinn”, so dass die Selbstzerstörung
der menschlichen Rasse und unseres Heims, der Erde,
verhindert wird. |
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María
Angélica Salinarde
Saladillo, Buenos Aires, Argentina
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